Ist da jemand?

veröffentlicht 01.06.2026, Ev. Kirchengemeinde Niddatal

Die Frage „Ist da jemand?“ zog sich wie ein roter Faden durch die beiden Konfirmationsgottesdienste der Niddataler Kirchengemeinde an Pfingstsonntag, die von Pfarrerin Dr. Yasmin Vetter und Pfarrer Florian Witzel gestaltet wurden. Zu Beginn beantwortete Vetter diese Frage mit dem Hinweis darauf, dass die Eltern ihre Kinder bislang in allen Situationen des Lebens begleitet, beschützt und getröstet hätten. Als Zeichen des Dankes überreichten die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren Eltern jeweils eine Rose. Auch während der Konfirmandenzeit beschäftigte die Jugendlichen immer wieder die Frage „Ist da jemand?“, die sie gemeinsam mit den Pfarrerinnen, Pfarrern und Teamern diskutierten. Das gleichnamige Lied von Adel Tawil wurde dabei häufig gesungen und durfte deshalb auch im Konfirmationsgottesdienst nicht fehlen. Mit Blick auf die Zukunft der Jugendlichen – wenn sie ihren eigenen Weg gehen, die Schule beenden, einen Beruf finden oder Trost in schwierigen Zeiten suchen – stand erneut die Frage im Raum: „Ist da jemand?“ Die Antwort darauf gab die Schriftlesung aus dem Matthäus-Evangelium (28,20): „Seid gewiss: Ich bin bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“ Nach der Einsegnung gratulierten stellvertretend für den Kirchenvorstand Joerg Kieckbusch und Julia Hahn den Konfirmierten und hießen sie als vollwertige Mitglieder der Kirchengemeinde willkommen. Auch in den Fürbitten, die von Teamern, Kirchenvorstand und Angehörigen gestaltet wurden, griff man die Leitfrage des Gottesdienstes „Ist da jemand?“ erneut auf. Das bekannte Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“, begleitet von Heike Berlenbach an der Orgel, bildete den Abschluss des Gottesdienstes. Mit dem Segen von Pfarrerin Vetter und Pfarrer Witzel zogen die Konfirmierten und die Festgemeinde schließlich aus der Kirche aus.